Welche Waschmaschine kaufen? Die 6 Kriterien, die zählen

Eine Person misst mit einem gelben Zollstock die Nische für eine Waschmaschine in einem hellen Bad aus

Im Laden und im Netz stehen Dutzende Kennzahlen neben jeder Maschine. Die meisten davon sind für deine Entscheidung zweitrangig. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst klären, was passen muss, dann, was schön zu haben ist.

Kurz gesagt: Miss den Platz, wähle die Trommelgröße nach Haushalt, achte auf eine gute Energieklasse und nimm einen Inverter-Motor, wenn die Maschine nah am Wohnbereich steht. Der Rest ist Komfort.

1. Platz zuerst: sonst ist alles andere egal

Miss Breite, Höhe und Tiefe des Aufstellorts, außerdem den Weg dorthin (Treppenhaus, Türbreiten). Standardgeräte sind rund 60 cm breit und 55 bis 60 cm tief. Für Nischen gibt es schmale Frontlader mit etwa 40 bis 45 cm Tiefe und Toplader mit etwa 40 cm Breite. Plane hinter dem Gerät ein paar Zentimeter für Schläuche ein und prüfe, ob die Tür dort aufschwingen kann, wo du es brauchst.

2. Die Trommelgröße richtet sich nach deinem Haushalt

Als Richtwert: 6 bis 7 kg für 1 bis 2 Personen, 8 bis 9 kg für 3 bis 4 Personen, 9 bis 10 kg für größere Familien. Mehr dazu im Beitrag Wie viele Kilo braucht meine Waschmaschine?.

3. Energieklasse und Verbrauch

Seit März 2021 gilt das EU-Label mit der Skala A bis G. Je besser die Klasse, desto weniger Strom und Wasser pro Waschgang. Bei häufigem Waschen zahlt sich ein sparsames Gerät über die Jahre aus. Wie du das Label liest, erklärt dieser Beitrag.

4. Motor: Inverter oder Kohlebürsten

Inverter-Motoren arbeiten ohne Kohlebürsten, laufen meist leiser und verschleißen weniger. Ob sich der Aufpreis für dich lohnt, klären wir in Inverter-Motor: Lohnt sich der Aufpreis?.

5. Schleudern: mehr ist nicht automatisch besser

1.200 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute reichen den meisten. Höhere Werte sparen etwas Trocknerzeit, sind aber lauter und belasten die Wäsche stärker, wenn die Maschine sie dauerhaft ausfährt.

6. Ausstattung: nur, was du nutzt

Praktisch sind Mengenautomatik, Kurzprogramm und Überlaufschutz. Dampf-Programme helfen bei Allergien. Eine Dosierautomatik spart Waschmittel und Nerven, kostet aber Aufpreis. Programme, die du nie startest, sind rausgeworfenes Geld.

Die Entscheidung in der Praxis

Wenn du nicht alles selbst abwägen willst, nimm den Waschmaschinen-Finder. Er stellt dir vier Fragen und schlägt passende Typen vor.

Modelle, die dazu passen

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